Kategorie / Thema: Autogenes TrainingAutogenes Training
Lebt ein Mensch im Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung, so fühlt er sich wohl. Wird das Gleichgewicht jedoch immer wieder gestört, reagiert der Mensch mit Unruhe und Nervosität. Er kommt mit sich selbst und seiner Umwelt, seinen privaten und beruflichen Anforderungen nicht mehr zurecht. Aus Disharmonie entwickelt er Ängste, er reagiert unangepaßt aggressiv oder depressiv, kurz, es kommt zu psychoreaktiven Erscheinungen.
Führt eine seelische Störung sogar zu anhaltender krankhafter Veränderung im körperlichen Bereich, sprechen wir von einer psychosomatischen Erkrankung.
Autogenes Training ist als Entspannungsverfahren wissenschaftlich anerkannt. Es wird in vielen Teilen der Welt praktiziert. In einer Folge von sechs Formeln, auf konzentrativ-suggestive Weise, wird eine tiefe körperlich-seelische Entspannung herbeigeführt. Mit wachsender Übung tritt die Wirkung immer schneller, schließlich nahezu sogleich ein. Die damit einhergehende Harmonisierung des vegetativen Nervensystems bewirkt eine Vielzahl von positiven Veränderungen: innere Ruhe und rasche Erholung, Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit und Regulierung des gestörten Schlafes, Dämpfung von Schmerzen, Behebung von funktionellen Störungen und Unterstützung der Behandlung von psychosomatischen Krankheiten. Außerdem wird der Entstehung von streßbedingten Krankheiten vorgebeugt. In der Oberstufe erlernen Sie die Fähigkeit zu visualisieren und Kontakt aufzunehmen mit Ihren unbewußten Bereichen. Sie bietet Wege der Selbstfindung und Selbstverwirklichung. Die konzentrative Selbstversenkung ermöglicht es, körperliche und seelische Störungen besser wahrzunehmen und heilsam auf sie einzuwirken. Suggestionen und Vorstellungsübungen helfen gezielt, charakterliche Fehlhaltungen, Hemmungen, Komplexe und viele Krankheiten positiv zu beeinflussen.
Campus Naturalis –Ausbiildungen, Seminare, Kurse
Fachbereich Autogenes Training: © Alexandra Müller · Berlin
Verfasst von: Alexandra Müller